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Die Bilder können jeweils während der Ausstellung gekauft werden. Die nicht verkauften Fotos von Deepti Asthana sind danach hier im Shop weiterhin bestellbar; auch ein Teil der Bilder der ersten Ausstellung von Fati Abubakar können Sie hier noch käuflich erwerben.

CHF 380.-/Bild, 40 x 60 cm, auf Alu aufgezogen.

Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Mail an andererblick@gmail.com. Vielen Dank!

Auf den Treppen am Ufer (sogenannten Ghats) des heiligen Flusses Narmada in Omkareshwar nehmen die Frauen ein Bad. Omkareshwar ist eine Kleinstadt im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh. Wegen des hier verehrten Shiva-Tempels ist es einer der bedeutendsten hinduistischen Pilgerorte Indiens.

Bei speziellen Gelegenheiten wie zum Beispiel Vollmond, haben die Frauen tagelange Rituale, baden im Fluss, kochen und essen direkt am Ufer des heiligen Flusses.

Die 75jährige Shakila Husain webt jeden Tag, um genug Geld zum (Ueber-)Leben zu verdienen. Ihr eigener Sohn warf sie aus ihrem Heim und nun lebt sie allein in der Nähe ihrer Arbeitsstelle.
Aufgewachsen in einer konservativen muslimischen Gemeinde, war es für Shakila schwierig, ihr Zuhause zu verlassen, alleine zu leben und zu arbeiten; aber sie weigerte sich in ein Altersheim zu gehen. Sie ist das älteste Mitglied der “Women Weaver Society” (Vereinigung der Weberinnen) und ermuntert Mütter in ihrer Gemeinde, ihre Mädchen in die Schule zu schicken und ihnen später zu erlauben, zu arbeiten, um finanziell unabhängig leben zu können.

Sangeeta, 38 Jahre alt und Witwe von Ashok, lebt mit ihren zwei Söhnen in Vidarbha. Ihr jüngerer Sohn hat Sichelzellenanämie, geht nicht mehr zur Schule und hilft seiner Mutter bei der Arbeit.
Die Region Vidarbha war einst bekannt für seine grosse Baumwollproduktion (“white gold”), heutzutage ist die Region berüchtigt für die vielen Selbstmorde der Bauern. In den letzten 10 Jahren hat es praktisch nicht mehr geregnet, die Bauern haben sich verschuldet, Saatgut und Pestizide zu überteuerten Preisen gekauft und fast nichts geerntet. Etwa 8000 Bauern haben sich aus Verzweiflung umgebracht. Die Witwen dieser Bauern geraten dadurch noch tiefer in eine finanzielle Krise und sind meist gezwungen, Arbeit bei einem anderen Bauern anzunehmen, um die Schulden ihres Mannes zurückzuzahlen. Zudem werden sie als Witwen in der Dorfgemeinschaft sozial ausgegrenzt.

Die heute 13 Jahre alte Vaishnavi war erst fünf Jahre alt, als ihr Vater Selbstmord beging. Sie wohnt nun in einer Pension in einem grösseren Dorf, da ihre Mutter kein Geld für die täglichen Busfahrten in die Schule hat. Vaishnavi vermisst ihr Zuhause, sie ist entschlossen, Aerztin zu werden und in ihrem Dorf eine kostenlose Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

Die jüngere Generation, Kinder der verschuldeten Bauern, möchten immer weniger in die Fussstapfen ihrer Väter treten, nachdem sie deren Schmerz und Frust miterleben mussten. Ohne Versicherung oder nur einem garantieren Mindestabnahmepreis für die Baumwollernte, bekommen die Bauern keinen fairen Lohn für ihre Arbeit und häufen immer mehr Schulden an.

Eine zehnköpfige Nomadenfamilie, die in Gujarat herumzieht und selbstgebaute Oefen aus Eisen verkauft. Ofenbauer ist ein traditioneller Beruf, der in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten aussterben wird, da es immer mehr Gasöfen in den Haushalten gibt.

Ohne festen Wohnsitz leben die Nomaden ein kärgliches Leben, bauen sich provisorische Unterkünfte und benutzen Holz zum Kochen. Das Kochen ist Sache der Frauen, die Männer sind für den Verkauf der Oefen zuständig.
Der Rauch aus diesen Eisenöfen ist extrem schädlich, jährlich sterben fast eine Million Menschen in Indien, vor allem Frauen und Kinder, an Rauchvergiftungen.

Eine zehnköpfige Nomadenfamilie, die in Gujarat herumzieht und selbstgebaute Oefen aus Eisen verkauft. Ofenbauer ist ein traditioneller Beruf, der in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten aussterben wird, da es immer mehr Gasöfen in den Haushalten gibt.

Ohne festen Wohnsitz leben die Nomaden ein kärgliches Leben, bauen sich provisorische Unterkünfte und benutzen Holz zum Kochen. Das Kochen ist Sache der Frauen, die Männer sind für den Verkauf der Oefen zuständig.
Der Rauch aus diesen Eisenöfen ist extrem schädlich, jährlich sterben fast eine Million Menschen in Indien, vor allem Frauen und Kinder, an Rauchvergiftungen.

Nirmala hat vier Schwestern, leider wurde der Wunsch ihrer Eltern nach einem Sohn nie erfüllt. Nachdem der Vater realisierte, dass er nicht fünf Mädchen ernähren kann, gab er sie an Verwandte weg.
Nirmala wohnt bei ihrer Grossmutter Lakshmi und beide müssen von dem wenigen Einkommen leben, das die Grossmutter mit ihrem kleinen Laden verdient. Sie verkauft Muscheln und Spielsachen. Die Grossmutter ist schwach, deshalb hilft ihr Nirmala nach der Schule oft im Laden und sammelt das Holz zum Kochen.

Nirmala und Lakshmi haben eine spezielle Verbindung, die weit mehr ist als eine gewöhnliche Beziehung zwischen Grossmutter und Enkelin. Sie unterstützen und stärken einander. Nirmala ist ein schüchternes Mädchen, spielt nicht oft mit anderen Kindern. Sie sitzt lieber mit ihrer Grossmutter im Laden. Lakshmi hat fast keine Zeit, ihren Laden zu verlassen und zu kochen, aus Angst, ihr Geschäft und kärgliches Einkommen zu verlieren.
Nirmala besucht ihre Eltern alle sechs Monate, sie vermisst sie nicht sehr. Nirmalas Schwestern sind bei Verwandten in einer anderen Stadt. Nirmala sieht sie selten. Manchmal kommt auch ihr Vater zu Besuch und gibt der Grossmutter etwas Geld für Nirmalas Unterhalt.

Nirmala hat vier Schwestern, leider wurde der Wunsch ihrer Eltern nach einem Sohn nie erfüllt. Nachdem der Vater realisierte, dass er nicht fünf Mädchen ernähren kann, gab er sie an Verwandte weg.
Nirmala wohnt bei ihrer Grossmutter Lakshmi und beide müssen von dem wenigen Einkommen leben, das die Grossmutter mit ihrem kleinen Laden verdient. Sie verkauft Muscheln und Spielsachen. Die Grossmutter ist schwach, deshalb hilft ihr Nirmala nach der Schule oft im Laden und sammelt das Holz zum Kochen.

Nirmala und Lakshmi haben eine spezielle Verbindung, die weit mehr ist als eine gewöhnliche Beziehung zwischen Grossmutter und Enkelin. Sie unterstützen und stärken einander. Nirmala ist ein schüchternes Mädchen, spielt nicht oft mit anderen Kindern. Sie sitzt lieber mit ihrer Grossmutter im Laden. Lakshmi hat fast keine Zeit, ihren Laden zu verlassen und zu kochen, aus Angst, ihr Geschäft und kärgliches Einkommen zu verlieren.
Nirmala besucht ihre Eltern alle sechs Monate, sie vermisst sie nicht sehr. Nirmalas Schwestern sind bei Verwandten in einer anderen Stadt. Nirmala sieht sie selten. Manchmal kommt auch ihr Vater zu Besuch und gibt der Grossmutter etwas Geld für Nirmalas Unterhalt.

Nirmala hat vier Schwestern, leider wurde der Wunsch ihrer Eltern nach einem Sohn nie erfüllt. Nachdem der Vater realisierte, dass er nicht fünf Mädchen ernähren kann, gab er sie an Verwandte weg.
Nirmala wohnt bei ihrer Grossmutter Lakshmi und beide müssen von dem wenigen Einkommen leben, das die Grossmutter mit ihrem kleinen Laden verdient. Sie verkauft Muscheln und Spielsachen. Die Grossmutter ist schwach, deshalb hilft ihr Nirmala nach der Schule oft im Laden und sammelt das Holz zum Kochen.

Nirmala und Lakshmi haben eine spezielle Verbindung, die weit mehr ist als eine gewöhnliche Beziehung zwischen Grossmutter und Enkelin. Sie unterstützen und stärken einander. Nirmala ist ein schüchternes Mädchen, spielt nicht oft mit anderen Kindern. Sie sitzt lieber mit ihrer Grossmutter im Laden. Lakshmi hat fast keine Zeit, ihren Laden zu verlassen und zu kochen, aus Angst, ihr Geschäft und kärgliches Einkommen zu verlieren.
Nirmala besucht ihre Eltern alle sechs Monate, sie vermisst sie nicht sehr. Nirmalas Schwestern sind bei Verwandten in einer anderen Stadt. Nirmala sieht sie selten. Manchmal kommt auch ihr Vater zu Besuch und gibt der Grossmutter etwas Geld für Nirmalas Unterhalt.

Die Koli ist eine Volksgruppe in Indien, hauptsächlich in Gujarat und in der Umgebung von Mumbai beheimatet. Das auffälligste Merkmal bei den Koli Frauen sind ihre Tätowierungen.
Veera, die Frau auf dem Foto, ist eine Fischerin aus Diu. Stolz zeigt sie ihre Tätowierungen, sie sind für die Koli Frauen ein Zeichen der Anerkennung von Gott. Sie glauben, dass sie nach ihrem Tod am Tor zum Himmel gefragt werden, ob sie ein Gotteszeichen tragen oder versuchen, sich in den Himmel hineinzuschmuggeln…
Veera hat sich die Tätowierung vor ihrer Heirat machen lassen, um ihren Mann zu beeindrucken.

In der Wüste Thar in Rajasthan leben die Menschen in ihren Dörfern immer noch vorwiegend in Lehmhäusern. Die Mädchen müssen den Lehm inmitten von hohen Sanddünen abtragen. In Fuliya, einem Dorf etwa 30 Kilometer von der pakistanischen Grenze entfernt, ist das Leben karg und speziell für Frauen rau. Nur ganz wenige können die Schule besuchen, die meisten werden als Kind verheiratet und kümmern sich danach ihr Leben lang um Haushalt und Kinder.

Erst seit 10 Jahren gibt es in Dhanushkodi, im Süden von Tamil Nadu, eine staatliche Schule. Vorher mussten die Kinder jeweils fast 6 Kilometer zu Fuss gehen, um dann mit einem Bus in die Schule in Rameswaram zu fahren.
Da es keine guten Busverbindungen gab, mussten die Kinder jeden Morgen um 3 Uhr aufstehen, auf einer unbefestigten Strasse dem Meeresufer entlang gehen, um rechtzeitig um 7 Uhr in der Schule zu sein. Der Heimweg dauerte gleich lang.

Sharanya ist eines der wenigen Mädchen, das die Schule bis in die 12 Klasse besuchte. Als Geschenk für ihren Schulabschluss erhielt sie von der Regierung einen Laptop, den sie leider nicht oft benutzen kann, da es in Dhanushkodi keine regelmässige Stromversorgung gibt…

Dhanushkodi wurde 1964 durch einen verheerenden Zyklon völlig zerstört. Das Dorf wurde danach nicht wieder aufgebaut, heute besteht an dem Ort nur noch eine kleine Fischersiedlung.

Die knapp 16 jährige Jyoti wurde als Kind verheiratet und ist bereits Mutter eines 6 Monate alten Mädchens. Für sie ist es schwierig, eine fürsorgliche und liebende Mutter zu sein, denn sie arbeitet den ganzen Tag auf den Zuckerrohrfeldern in Gujarat und hat kaum Zeit für ihr Kind.
Kinderehen sind in Indien verboten, das Mindestalter für Mädchen liegt offiziell bei 18 Jahren. Doch daran halten sich viele nicht. Und der Staat setzt das Recht nur unzureichend durch. Die Regierung beziffert die Zahl der Kinderehen auf 23 Millionen.
2017 hat ein Verfassungsgericht ein Urteil gesprochen, dass Sex mit einer Braut unter 18 Jahren als Vergewaltigung zu gelten hat. Mädchen dürfen nicht als Ware behandelt werden. Bis dieser Urteilsspruch bei den Vätern und Männern der Mädchen ein Umdenken bewirken wird, werden wohl noch Jahre vergehen.

Die Saisonarbeiter aus Madhya Pradesh kommen jedes Jahr am Ende der Monsunzeit auf die Zuckerrohrfarmen in Gujarat, da sie vom Ertrag ihrer trockenen schlecht bestellten Feldern nicht leben können.
Der dunkle Rauch aus den Schornsteinen der Zuckerrohrfarmen ist schädlich und gefährdet die Gesundheit der Frauen, die täglich 12 bis 14 Stunden auf den Feldern arbeiten. Ein Kopftuch ist das Einzige, was sie vor dem Rauch und der herungerfallenden Asche schützt. Sie tragen auch ein Männerhemd, um sich vor Sonne und Hitze zu schützen.
Trotz grosser Gewinne für die Besitzer der Farmen bleiben die Arbeiter unterbezahlt, haben keine (Kranken-)versicherung und leben während der Erntezeit (6-8 Monate) mit der Familie in ärmlichen Behausungen. Die Kinder können während dieser Zeit nicht in die Schule und müssen, wenn sie alt genug sind, auf den Feldern mitarbeiten.

Die 13jährige Manisha ist ebenfalls aus dem Dorf Chaukori. Sie gehört zu einer rückständigen Dorfgemeinschaft, darf nicht in die Schule und muss ihrer Mutter beim Kochen und bei der Feldarbeit helfen. Sie hütet das Vieh und sammelt abends auf dem Heimweg Holz für das Feuer in der Küche.
Das Leben in einer solchen rückständigen Kaste ist für ein Mädchen speziell schwierig, da sie schon im Teenageralter als Frauen behandelt werden. Sie dürfen nicht wie Mädchen miteinander spielen und sich wie Jugendliche fühlen. Die Fotografin hat viel Zeit mit Manisha verbracht und versucht auf dem Foto, das Kind in ihr zu zeigen.

Skarma Chuksit ist die jüngste Nonne im Chattnyanling Frauenkloster in Ladakh. Als das Mädchen 2008 ins Kloster kam war es unterernährt und zu klein für ihr Alter. Zudem litt es an Rachitis.
Die meisten der jungen Nonnen sind im Kloster, um eine Chance auf Schulbildung zu haben. Und meistens kommen sie aus Familien, die in abgelegenen Dörfern um Ladakh wohnen und nicht genug Einkommen haben, ihre vielen Kinder zu ernähren.
Ladakh ist eine abgelegene wüstenähnliche Region im nordöstlichen Himalaya-Gebirge, auf ca. 4000 müM. Bis vor wenigen Jahren kamen kaum Touristen in diese Gegend. Es ist bekannt für die vielen alten buddhistischen Klöster – nur wenige davon sind Frauenkloster.

Es ist eine Tradition bei den Familien in dieser Region, eines ihrer Mädchen für das Leben im Kloster zu bestimmen. Es ist häufig die einzige Möglichkeit für ein Mädchen eine Ausbildung zu bekommen. Auch wenn die Bedingungen in den Frauenklöster meistens sehr einfach sind, können die jungen Nonnen ihre eigene Kultur und Religion pflegen und später oft eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung machen. Die Frauenkloster werden meist von (ausländischen) Spenden finanziert. Ihr Stellenwert im Buddhismus ist nicht zu vergleichen mit demjenigen der prächtigen Männerklöster.

Die beiden Schwestern Maryam und Fatima, gestylt für die Eid Feierlichkeiten in Maiduguri.

Füsse eines Schulmädchens, verziert mit Henna Tattoos.

Ein Schulmädchen in einem Waisenhaus.

Aisha hält ein Foto ihres Ehemannes in den Händen, der im Kampf gegen Boko Haram getötet wurde. Er arbeitete viele Jahre als Staatsbeamter und Mitglied einer Bürgerwehr, unterstützte während der Terrorkrise die Leute, die zu ihm kamen, mit Geld und Essen. Gab den Patrouillen Benzin für ihre Autos. Unter den Menschen, denen er geholfen hatte, waren auch versteckte Terroristen der Boko Haram, die ihn eines Tages im eigenen Wohnzimmer erschossen.

Eine Viehherde in Konduga, in der Nähe von Maiduguri. Hirten wurden immer wieder von der Boko Haram angegriffen und ihre Herden gestohlen.

Eine traditionelle Band spielt während den Eid Feierlichkeiten vor dem Shehu of Borno’s Palast, dem Sitz des bedeutenden Herrschers von Borno State. Er ist sowohl politischer wie auch religiöser Führer.

Ein junger Mann des Shuwa Stammes richtet seine Kopfbedeckung. Die jungen Männer, meist Bauernsöhne, haben Schwierigkeiten, sich nach ihrer Flucht vor Boko Haram, in Maiduguri und Umgebung zurechtzufinden, denn die Stadt und das Leben der Leute dort sind ihnen fremd. Sie finden keine Arbeit, keine Beschäftigung. Die Hilfsprogramme der NGO’s sind oft nur auf Kinder und Frauen ausgerichtet, junge Männer können davon nicht profitieren. Dazu kommt, dass die Bewohner von Maiduguri den Männern im allgemeinen misstrauen, vielleicht sind sie getarnte Terroristen der Boko Haram.

Kinder sitzen auf einem verbrannten Auto in einem Flüchtlingslager in Bama, in der Nähe eines von den Boko Haram zerstörten Dorfes.

Ein traditionell gekleideter Stammesführer mit königlichen Insignien

Naomi, eine Gospelsängerin posiert für ein Porträt für ihr nächstes Album.

Fehlende Sicherheit war einer der Hauptgründe, warum in Borno State jahrelang keine Sportveranstaltungen mehr stattfanden. Nun lässt die Terrorgefahr nach und Teams von anderen Staaten werden, noch immer unter grossen Sicherheitsvorkehrungen, für Fussballspiele eingeflogen. Auf dem Foto ist das lokale Fussballteam El Kanemi zu sehen, kurz vor einem Spiel. Dem ersten nach acht Jahren.

Ein junger Mann, gestylt für die Eid Feierlichkeiten. Die Hip-Hop Mode hat auch Nigeria erreicht, Kanye West in Maiduguri! Unter den jungen Männern und Buben entsteht jedes Jahr ein Wettbewerb, wer der Bestgekleidete und Coolste ist.

Ein junger Mann einer Bürgerwehr auf dem Markt von Maiduguri. Der Markt ist immer wieder Ziel von Anschlägen. Der Terror der Boko Haram hat viele Jugendliche erschüttert und sie dazu gebracht, freiwillige Bürgerwehren zu gründen, um die Bevölkerung in Maiduguri und die umliegenden Dörfer zu beschützen. Zurzeit gibt es etwa 28 000 registrierte Mitglieder solcher Bürgerwehren im ganzen Staat Borno.

Morell, ein bekannter R&B Musiker und Rapper aus Maiduguri, tritt zum ersten Mal nach langer Zeit wieder an einer Afterparty nach der offiziellen Studenten-Abschlussfeier der Universität Maiduguri auf. Diese Partys waren früher berühmt und berüchtigt, fanden aber in den letzten Jahren aus Angst vor Anschlägen nicht mehr statt.